Ayutthaya & Sukhothai – von Mike

Mit dem lokalen Bus sollten wir von Kanchanaburi nach Suphanburi gelangen und dann per Minivan weiter nach Ayutthaya. Nur leider fuhren gar keine Minivans mehr ab 18 Uhr und wir sind das erste mal auf unserer Reise gestrandet. Ein Hotel war jedoch schnell gefunden und die Reise konnte am nächsten Tag wie geplant weitergehen.

In Ayutthaya standen dann wieder die Tempel und Ruinen im Mittelpunkt. Mit dem Fahrrad kämpften wir uns durch den dichten Verkehr zu den Sehenswürdigkeiten. Nach dem Abendessen probierten wir noch ein lokales Dessert, das „roti sai mai“. Geschmolzener Bambuszucker in einer Art Crêpe mit verschiedenen Geschmacksrichtungen. Wir brachten es leider nicht zu Stande eine kleine Packung zu bestellen, so dass wir Armen ziemlich überfressen ins Bett fielen.

Die 7-stündige Busfahrt nach Sukhothai knabberte dann wieder etwas an unseren Nerven. Der Bus hatte schon bei der Ankunft eine Stunde Verspätung und irgendwie ging es auch danach nicht wirklich vorwärts. Irgendwann sind wir aber angekommen und haben per Velo die schönen Tempelanlagen inspiziert. Wir waren uns danach aber einig, dass es sich nun für eine Weile „ausgetempelt“ hat…

Und nun zum „Highlight“ dieses Blogeintrages: Bei der wiederum sehr langen Fahrt weiter nach Chiang Mai ist es dann passiert – unser Bus hatten eine Panne. Das Getriebe war futsch und wir wurden einer Geduldsprobe unterzogen. Nach 1,5 Stunden ist dann endlich der Ersatzbus eingetroffen. Nur leider war es kein Ersatz, sondern einfach der nächste Bus der ankam und dieser wurde dann dermassen überladen, dass wir mit ca. 20 anderen Fahrgästen im Gepäckraum am Boden sitzen mussten während weiteren 1,5 h. Für die Thai’s schien das nicht ungewöhnlich zu sein und wir nahmen es mit Humor. 😉

 

Chiang Mai & Pai – von Larissa

Die Stadt Chiang Mai an sich ist nichts Spezielles, jedoch war sie bei mir sehr hoch im Kurs, da sie eine riesige Auswahl an vegetarischen Restaurants bot. Es gab jede Menge Superfood Läden, welche von grandiosen Frühstücksmüesli mit Chia-Samen, diversen Fruchtshakes mit Weizengras bis hin zu Detoxdrinks mit Spirulina alles hatten. Ich war im Himmel. ;-D

Auch der Nationalpark Doi Inthanon war definitiv einen Besuch wert. Die Natur ist sehr schön und es gab viele Wasserfälle zu besichtigen. Ausserdem liegt hier mit 2’565 Meter über Meer der höchste Punkt in Thailand. Seit langem fiel die Temperatur wieder einmal unter 20 Grad und ich war froh, um meinen Pulli. Wie man auf dem Bild sieht, hätte es meine Kleiderkombination an diesem Tag wohl nicht bis auf die Titelseite eines Modemagazins geschafft. ;-P

An einem weiteren Tag versuchten wir uns in der thailändischen Küche. In einem eintägigen Kurs haben wir die Kochlöffel geschwungen und von Vorspeise bis zum Dessert alles selbst hergestellt. Das Motto des Tages lautete: cooking by emotion. Es war sehr lustig und gab einen tollen Einblick in die leckere Thaiküche.

Nach einigen Tagen in Chiang Mai ging es weiter nach Pai. Die Fahrt war landschaftlich sehr ansprechend, beinhaltete jedoch geschätzte 1000 Kurven. Pai ist ein hübscher kleiner Ort und es herrscht ein entspanntes Hippieflair.

Am folgenden Tag machten wir zusammen mit einem Pärchen aus Belgien, welche wir bei einem Nachtessen kennen gelernt hatten, eine Wanderung zu einem Wasserfall. Der Weg war abenteuerlich, gute sieben Stunden wanderten wir auf schmalen, kaum beschilderten Pfaden durch den dichten Wald. Immer wieder mussten wir den Fluss überqueren und ich sag euch, die Belgier haben uns um unsere tollen Allrounder-Sandalen beneidet. ;-P

An unserem zweiten Tag machten wir noch einen Ausflug zum Pai Canyon bevor wir uns am Abend per Minivan auf den Weg machten, um das Land zu verlassen. AUF GEHT’S NACH LAOS!