Gebraten im Oman – von Mike

Obwohl wir nun schon zwei Wochen wieder zurück in der Schweiz sind, wollen wir es nicht unterlassen, von unserer letzten Zwischenstation zu berichten – dem Oman. Nachdem wir beim Hinflug in Katar eine Pause einlegten, wollten wir nicht nach Dubai oder Abu Dhabi, wir stellen uns diese Städte irgendwie zu ähnlich vor. Nach einem turbulenten Flug mit vielen Luftlöchern und einem kleinen Handgemenge im Flugzeug (wir waren natürlich nicht involviert), fielen uns bei der Landung gleich drei Sachen auf: 1. Es ist heiss! 2. Die Umgebung ist voller Berge und sieht total anders aus, als alles zuvor auf unserer Reise 3. Es ist wirklich sauheiss! Nach dem Einchecken machten wir uns erst einmal zu Fuss auf den Weg zum nahe gelegenen Markt in Muskat. Nach fünf Minuten auf menschenleerer Strasse war klar, es ist auch um 17.00 Uhr abends noch zu heiss, um sich draussen aufzuhalten und wir brauchen für die nächsten Tage unbedingt ein Auto mit 1A Klimaanlage, um etwas von der orientalischen Umgebung sehen zu können. Wir kämpften uns aber erst einmal tapfer durch den typisch arabischen Markt mit vielen Gewürzen, Stoffen und unzähligen Souvenirs. Das lokale Restaurant mit Klimaanlage wussten wir dann aber zu schätzen, wie selten zuvor!

Unsere letzte Unterkunft war für unsere Verhältnisse ziemlich luxuriös und das Frühstücksbuffet liess keine Wünsche offen. Gestärkt und gut gelaunt fuhren wir also mit unserem Mietwagen (ein Nissan, wie könnte es anders sein?!), der Küste entlang und stoppten bei diversen Regierungsgebäuden, Festungen und am Strand. Mit Stoppen meine ich: anhalten, 3 Minuten spazieren und dann zurück ins gekühlte Auto hechten. Wir fuhren etwa 150 km der Küste entlang und waren fasziniert von den kargen, steilen Bergen. Unser Ziel war ein Wasserloch und eine Oase, nicht gerade etwas, das wir zuvor in diesem Land erwartet hatten. Beides sah aber sehr schön aus und war ein herrlicher Kontrast zur sonstigen Umgebung. Solltet ihr einmal im mittleren Osten ein paar Tage verbringen wollen, können wir euch den Oman wärmstens (wortwörtlich) empfehlen! 😉

An unserem letzten Tag fuhren wir noch etwas gegen Westen. Wir schauten uns das grosse Theater und die riesige Moschee an, fuhren dem Strand entlang und liessen unsere Reise Revue passieren. Die Vorfreude nach 300 Tagen auf zu Hause war gross, aber natürlich waren wir auch wehmütig, dass unser grosses Projekt, unsere Reise dem Ende zu ging. Wir waren uns aber einig, dass wir einen guten Moment erwischt hatten und es an der Zeit war, nach Hause zu kehren. An dieser Stelle: Herzlichen Dank für den tollen Empfang am Flughaufen und zu Hause! Vielen Dank auch unseren treuen Lesern! 😉

PS: Entfernt www.miles-away.ch noch nicht von euren Favoriten, denn – the journey will go on! 😉 Irgendwie, irgendwann…