Ao Nang, Railay & Koh Phi Phi – von Mike

Weiter gegen Süden erreichten wir unser nächsten Ziel – Ao Nang. Unsere Unterkunft war etwas ab vom Schuss und so standen etwas längere Spaziergänge auf dem Programm. Der Strand war eigentlich ganz schön, jedoch hatte das Wasser eine Temperatur erreicht, sodass an Abkühlung nicht mehr zu denken war. Wir haben Probleme, ich weiss! 😉 Hauptsächlich waren wir sowieso wegen Railay angereist, eine Halbinsel die ausschliesslich per Boot zu erreichen ist. Die grün bewachsenen, hohen Kalksteinformationen in Kombination mit dem wunderschönen Grün/Blau des Meeres ist wirklich traumhaft. Auf der Insel leben auch viele Affen, die sich dermassen an den Menschen gewöhnt haben, dass sie am Strand auf Beutetour gehen. So kann es schon mal vorkommen, dass auf einmal ein Affe eine leere Cola Dose (die er getrunken hat) von einem Baum wirft. Beobachtet man die Touristen, wie sie mit den Tieren umgehen, fragt man sich manchmal aber schon, wer denn der grössere Affe ist…

Mit Koh Phi Phi stand ein weiteres Highlight unserer Thailand Reise auf dem Programm. Als unsere Fähre jedoch anlegte, traf uns fast der Schlag. Es ging zu und her wie auf Mallorca in der Hochsaison und wir waren erstmal ein bisschen erschlagen. Glücklicherweise war unsere Unterkunft jedoch etwas abseits vom ganzen Trubel. Koh Phi Phi ist wirklich eine wunderschöne Insel mit traumhaften Stränden, türkisgrünem Meer und atemberaubenden Aussichtspunkten. Um zu relaxen, muss man das Zentrum aber verlassen. Zumindest in der Hochsaison ist dieses fest in der Hand der Partywütigen und die Geschäfte sind auch auf diese ausgerichtet. So gibt es zum Beispiel eine Muay Thai Veranstaltung, wo sich (meist angetrunkene) Touristen für einen kleinen Kübel Alkohol auf die Birne schlagen oder Tattoo Studios die während der ganzen Nacht den Kurzentschlossenen ein Motiv stechen.

Wer in Koh Phi Phi weilt, will natürlich auch die berühmte Maya Bay sehen, wo der Film „The Beach“ mit Leonardo Di Caprio gedreht wurde. Um den grossen Touristenmassen zu entgehen, entschlossen wir uns um 6 Uhr früh ein Longtailboat zu chartern und es lohnte sich auf jeden Fall. Wir hatten die schöne Bucht fast für uns alleine. Beim Schnorcheln danach habe ich mich dann endgültig entschieden eine eigene Taucherbrille zu kaufen, die sich nicht ständig mit meiner Nase bekriegt. Lara zog nach und bereits am nächsten Tag konnten wir unser eigenes Equipment testen. Wir hatten dann auch noch sehr viel Glück und sahen beim Schnorcheln einen Riffhai, trotzdem wollen wir bald auch wieder ganz unter Wasser!

 

 

Phuket – von Larissa

Reisemüdigkeit? Ja, ob man es glaubt oder nicht – wir beide waren zum ersten Mal ein bisschen müde vom ewigen Herumreisen, Rucksäcke packen, Unterkünfte und Restaurants suchen etc. Nach Hause fliegen? NO WAY ;-P Eine andere Lösung musste her und war erstaunlich schnell gefunden. Nach etwas Recherche im Internet sind wir auf www.phuketfit.com gestossen und wir begeisterten uns für ein 7-Tages Fitness Programm. Inbegriffen waren jegliche Sportstunden, freier Zugang an die Fitnessgeräte, drei Mahlzeiten am Tag, Shakes und eine Massage, tönt doch ganz gut. Das Sportzentrum liegt am Südende der Phuket Halbinsel und war für uns per Schiff von Koh Phi Phi leicht zu erreichen. So ganz wussten wir nicht, auf was wir uns einliessen, jedoch waren unsere Zweifel nach dem ersten Tag schnell weg. Alle Leute waren super freundlich, die Trainer sehr qualifiziert und das gesunde Essen absolut lecker. Von Yoga, Pilates, Muay Thai, TRX bis hin zu Zumba (ja auch Mike hat mitgemacht) haben wir alles ausprobiert. Speziell angetan haben es uns die täglichen HIIT-sessions (High Intensity Intervall Training), welche meistens aus irgendeiner Art Parcour bestanden. Trainiert wurde unter anderem mit Kettlebells, Langhanteln, Pneus, Seilen und Medizinbällen. Wir haben geschwitzt was das Zeug hält, litten unter starkem Muskelkater und waren am Abend so richtig ausgepowert, aber es tat extrem gut. Wir mussten uns für einmal um nichts kümmern und hatten wieder ein klein bisschen Routine in unseren Tagen. Zudem trafen wir auf coole und interessante Leute aus der ganzen Welt und wir bildeten eine richtig gute, motivierte Truppe 😉 Leider ist die Woche im Phuketfit viel zu schnell verflogen, jedoch konnten wir zusätzlich zur tollen Erfahrung auch wertvolles Wissen mitnehmen.

Nebst dem Training blieb nicht viel Zeit übrig, um die Insel selbst anzuschauen. Da ich jedoch vor ein paar Jahren bereits einmal auf Phuket war, wusste ich wie wunderschön die Strände sind. Also entschieden wir uns noch ein paar Tage auf der Insel zu bleiben und dann direkt nach Malaysia zu fliegen. Mit einem Mietroller flitzten wir von Strand zu Strand und kurierten unseren Muskelkater aus. Phuket ist wirklich sehenswert, jedoch ist es wohl an keinem anderen Ort in Thailand so unglaublich touristisch wie hier, was die Schönheit etwas überschattet. Nichts desto Trotz genossen wir unsere letzten Tage in Thailand – übrigens ohne jegliche Gedanken an unser Visum. Am Flughafen haben wir dann nicht schlecht geschaut, als wir bemerkten, dass wir nur per Zufall am letzt möglichen Tag ausreisten.

Anmerkung von Mike: Ich wurde unter Gruppenzwang fürs Zumba genötigt!!!

 

 

51 Tage Thailand – von Beiden

Der Norden Thailands hat kulturell mit seinen vielen Tempeln und Ruinenstätten einiges zu bieten. Im Süden locken extrem schöne, teilweise beinahe unschlagbare Landschaften. Wir genossen die traumhaften Strände, das gute Essen und das ständig sonnige Wetter. Leider ist das ganze Land jedoch so sehr von Touristen eingenommen, dass die Einheimischen (verständlicherweise) zum Teil die Schnauze voll haben und entsprechend demotivert und unfreundlich wirkten. Die positiven Erfahrungen überwiegen aber ganz klar und wir waren nicht ohne Grund über 7 Wochen in diesem Land unterwegs.